Leinwandbindung
Wechselmuster, leicht oder schwer möglich; Garn, Abstand und Finish bleiben entscheidend.
Ratgeber
Gewebe kreuzt zwei Garnsysteme. Leinwand und Köper sind Muster, keine Garantie für Gewicht, Festigkeit oder Finish.

Gewebe verschränkt Kett- und Schussgarne meist rechtwinklig. Die Bindung beschreibt die Kreuzung, nicht Faser, Fertiggewicht oder Taschenleistung.
Der Oxford-Canvas-Duck-Leitfaden behandelt Handelsnamen; hier werden Leinwand und Köper verglichen.
Bei Leinwand wechselt der Schuss über und unter der Kette; die nächste Reihe kehrt die Folge um. Beim Köper verschieben sich Kreuzungen und bilden Diagonalen mit längeren Flottungen.
Die Quelle nennt Köper gegenüber vergleichbarer Leinwand oft geschmeidiger; andere Garne, Dichte oder Ausrüstung ändern den Vergleich. Keine Bindung beweist allein Stärke oder Qualität.
Wechselmuster, leicht oder schwer möglich; Garn, Abstand und Finish bleiben entscheidend.
Diagonale und längere Flottungen; das Aussehen ist kein Prüfergebnis.
Fordern Sie Leinwand- und Köperoptionen mit Codes, Zusammensetzung, Garn, Fertiggewicht, Finish, Mustern und Prüfergebnissen an.
Das Nahbild zeigt Korpus, Gurtband und unteren Kontrastbereich.
Ordnen Sie jedes Leinwand- oder Köpermuster einem Paneel zu und halten Sie Paneel, Farbe und Finish gleich.
Fototextur bestätigt weder Bindung, Faser noch Prüfung.
Textiles, 6. Aufl. (1988): allgemeiner Gewebekontext in Kap. 20, PDF S. 194–197, mit der gezielten Gewebedefinition auf S. 196; Leinwand- und Panamabindung in Kap. 22, S. 210–217; Köperdefinition und bedingter Vergleich in Kap. 23, S. 219–222. S. 223–224 behandeln Satin und Atlas, nicht diese Köperdefinition. Aktuelle Stoffe über Spezifikation, Muster und Prüfung bestätigen.