Ratgeber

Was bedeutet Farbechtheit bei Taschen?

Farbechtheit beschreibt das Verhalten unter einer definierten Einwirkung. Prüfen Sie Farbänderung am Material und Anfärbung der Kontaktfläche getrennt.

Blaue Tote mit hellen Griffen und rosa Boden

Ergebnis unter definierten Bedingungen

Nennen Sie Material, Farbe und Einwirkung: trockenes/nasses Reiben, Licht, Wasser oder Pflege. Farbänderung betrifft das Prüfmaterial; Anfärbung die Kontaktfläche.

Körper, Griff, Schultergurt und Futter haben unterschiedliche Kontaktpunkte. Verlangen Sie keine undefinierte Gesamtnote.

Verblassen ist nicht Abfärben

Verblassen verändert die Eigenfarbe; Transfer färbt etwas anderes. Trockene und vorbefeuchtete Reibtücher sind verschiedene Bedingungen und können anders ausfallen.

Wasserbedingter Farbverlust, Reibtransfer und Migration sind verschieden. Ort, Kontaktmaterial, Nässe und Vorgeschichte eines Flecks dokumentieren; Foto allein diagnostiziert nicht.

Trocken, nass und Licht beantworten andere Fragen

Für trockene/nasse Reibung Kontaktzonen und Anfärbung des Tuchs sowie Farbänderung angeben.

Bei Licht beeinflussen Lampe, Filter, Temperatur und Feuchte das Ergebnis; gleiche Stunden sind nicht automatisch gleichwertig.

Regen, Schweiß, Reinigung oder Waschen nur nach Nutzung und Pflegevorgabe auswählen. Aktuelle Methode und Kriterien projektspezifisch vereinbaren.

Mit dem Farbmuster anfordern

Trennen Sie Probe, Kontakte, Einwirkung und Ergebnisse.

  • Material, Farbreferenz, Finish, Bauteil und Charge identifizieren.
  • Körper, Griff, Gurt oder Futter sowie trocken/nass, Licht und Pflege markieren.
  • Methode/Bedingungen, Farbänderung und Anfärbung getrennt berichten; Bericht mit Freigabemuster aufbewahren.
  • Fertiges Muster auf Farbton und Kontaktzonen prüfen; Leistungskriterien vor Freigabe definieren.

Farbkontakte an einer mehrfarbigen Tote markieren

Das Foto zeigt blauen Körper, helle Griffe und rosa Boden.

Kontaktpaare wie Griff–Hand/Ärmel, Körper–Kleidung und benachbarte Paneele auflisten; Nachweise an Material, Einwirkung und Methode binden.

Foto zeigt weder Farbstoffchemie, Transfer, Lichtreaktion noch Prüfnote.

Quelle und Grenzen

Saville (1999), Kap. 9, PDF S. 262, 265–268 und 273, trennt Einwirkungen, trockenes/nasses Reiben und Lichtbedingungen. Textiles, 6. Aufl. (1988), Kap. 36, S. 346 und 355, unterscheidet Nutzung und Farbverlust durch Wasser, Reibung oder Migration. Keine aktuelle Universalnorm oder Produkt-/Chargenleistung.